5
Mai
2011

Nachrichten

Der Lehrstuhl für Produktionsmanagement will ein neuartiges Elektrofahrzeug auf den Markt bringen, so die RWTH. Der sogenannte Street Scooter wird in enger Kooperation mit der mittelständischen Industrie entwickelt. Er soll umweltfreundlicher und bezahlbar sein. Produziert wird zunächst eine Kleinserie von 2000 Elektrofahrzeugen. Ein einzelner Street Scooter soll dann 5000 Euro kosten, hinzu kommt aber noch ein Leasinggebühr für die Fahrzeugbatterie.

Am Seffenter Weg ist laut RWTH der erste Spatenstich für den Anbau der Versuchshalle des Zentrums Metallische Bauweisen gefallen. Der Anbau bietet weiteren Platz für die Prüfung von metallischen Großbauteilen wie Brücken, Pipelines und Schienenfahrzeugen. Die Erweiterung soll im Herbst diesen Jahres fertiggestellt werden. Die Kosten belaufen sich auf insgesamt 1,25 Millionen Euro.

Die Karlspreis-Verleihung 2011 steht ganz im Zeichen des Euro. In gut einem Monat erhält Jean-Claude Trichet, Präsident der Europäischen Zentralbank, den Karlspreis für sein Engagement um die Stabilität des Euro. Aus diesem Grund findet heute Abend eine Diskussion im Rathaus statt, die sich der Frage „Wie stabil ist der Euro?“ widment. Zu Gast ist der Wirtschaftsexperte Professor Belke von der Universität Duisburg-Essen. Interessierte können nach einem Vortrag mit dem Experten über den Euro diskutieren.

Die Liebeserklärung an seine Freundin wird einem 21-Jährigen Aachener teuer zu stehen kommen: Einige Straßen von seiner Wohnung entfernt schlug er vor der Nacht zum 1. Mai einen Ahornbaum, den die Stadt Aachen erst wenige Wochen vorher eingepflanzt hatte. Die Polizei kam dem 21-Jährigen schnell auf die Schliche, weil der Name der Freundin des Mannes auf dem Maiherz des geschmückten Baums stand.

Das Wetter
Heute wird es insgesamt deutlich wärmer als gestern bei Temperaturen bis zu 20 Grad. Dazu weht ein leichter Wind und es bleibt trocken.

4
Mai
2011

Nachrichten

Zentrum für Metallische Bauweisen wird erweitert
Die Erweiterung des Zentrums für Metallische Bauweisen an der RWTH Aachen ist begonnen worden. Am Dienstag ist dazu der Spatenstich erfolgt. Das berichtet die RWTH auf ihrer Internetseite. Insgesamt rund 1,25 Millionen Euro werden in die Erweiterung investiert. Nach Beendigung der Erweiterungsmaßnahmen soll die dortige Versuchshalle flächenmäßig verdoppelt sein, und der bestehende Maschinenpark vergrößert werden. Bis zu 20 neue Mitarbeiter können künftig im Zentrum für Metallische Bauweisen arbeiten.

RWTH stellt Elektroauto vor
Der Lehrstuhl für Produktmanagement am Werkzeumaschinenlabor (kurz WZL) hat gestern sein neues Elektroauto vorgestellt. Das Projekt mit dem Namen „Streetscooter“ basiert auf einen völlig neuen Konzept. Bau und Ausstattung sollen so konzipiert sein, dass das Elektroauto bereits für einen Serienpreis von rund 5.000 Euro im Handel erhältlich ist. Dies meldet die RWTH auf ihrer Internetseite. Für eine Serienproduktion von rund 2.000 dieser „Streetscooter“ suchen der Lehstuhl für Produktmanagement und die RWTH noch Unternehmen, die als Partner bei dem Projekt mitwirken möchten.

Bachelorabsolventen an der FH haben größere Berufschancen
Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft hat zusammen mit dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln und dem Institut für Hochschulforschung eine Studie zu den Berufsperspektiven von Bachelorabsolventen an deutschen Hochschulen veröffentlicht. Das Ergebnis der Studie ist besonders für Bachelorabsolventen der Fachhochschulen ein Erfolg. Jeder zweite Bachelorabsolventen einer FH steigt unmittelbar nach Beendigung seines Studiums in die Wirtschaft ein.
Für diese Studie wurden bundesweit rund 10.000 Studierende und 1.500 Unternehmen befragt. Die Resonanz war überwiegend sehr positiv.

Das Wetter:
Heute wird es in Aachen rund 14 Grad. Dazu gibt es im Laufe des Vormittags und Mittags auch die Sonne. Dafür ziehen am Nachmittag erste Wolken auf. Es bleibt aber trocken.

3
Mai
2011

Lokalnachrichten 03. Mai

Heute finden an der RWTH die Fachschaftsvollversammlungen statt. Das berichtet der AStA . Auf der Vollversammlung legen die Fachschaftsräte aller Fächer Rechenschaft ab. Dort haben Studierende die Möglichkeit, Wünsche und Kritik direkt an die Fachschaft zu richten. Für die Versammlung fallen alle Lehrveranstaltungen zwischen 10 und 14 Uhr aus.


Der BWL-Studiengang der FH Aachen hat im CHE Hochschulranking hervorragend abgeschnitten. Das berichtet die FH. Das CHE-Ranking des ZEIT-Magazins erscheint jedes Jahr und vergleicht Studiengänge innerhalb Deutschlands anhand von verschiedenen Kriterien. Dazu gehören zum Beispiel die internationale Ausrichtung, die Zufriedenheit der Studierenden und auch der wissenschaftliche Ruf der Professoren. Im Bereich 'internationale Ausrichtung' schaffte es der BWL-Studiengang an der FH in die Spitzenklasse.


RWTH-Rektor Ernst Schmachtenberg hat Professor Yongxiang Lu mit der Ehrenbürgerwürde der RWTH Aachen ausgezeichnet, so die Pressemitteilung der RWTH. Lu promovierte von 1979 bis 1981 an der RWTH Aachen und hat sich seitdem intensiv für die Zusammenarbeit von China und Deutschland eingesetzt. Besonders förderte er ein Austauschprojekt zwischen der RWTH, der Zhejiang Universität und der Chinesischen Akademie für Wissenschaften.

Wetter:

Es bleibt auch wie in den letzten Tagen trocken und weitgehend sonnig. Nur ein paar kleinere Wölkchen können hin und wieder ausziehen. Warm wird es leider trotzdem nicht: Die Temperaturen steigen von aktuell 9 Grad auf maximal 15 Grad am Mittag.

28
Apr
2011

Nachrichten 28.04.2011

RWTH Professorin bei Ethikkommision in Berlin

Die Ethikkommission „Sichere Energieversorgung“ hat die RWTH Professorin Dr. Rafaela Hillerbrand für heute nach Berlin eingeladen. Hillerbrand wird zwischen 12.15 Uhr und 14.30 Uhr zum Themenbereich „Wissenschaftliche und technische Aspekte einer sicheren Energieversorgung“ ein Statement abgeben und mit den Experten des Ethikrates diskutieren.
Die Veranstaltung wird vom Fernsehsender Phoenix übertragen.

Prof. Dr.phil. Dr.rer.nat. Rafaela Hillerbrand ist seit März 2009 Juniorprofessorin für Angewandte Technikethik. Die Wissenschaftlerin leitet die Arbeitsgruppe „Ethics for Energy Technologies“ im HumTec.

Die Ethikkommission „Sichere Energieversorgung“ wurde im März von Bundeskanzlerin Angela Merkel eingesetzt und soll die ökonomischen, sozialen und ökologischen Fragen einer schnellen Energiewende in Deutschland klären.

Brand im hohen Venn gelöscht

Der Brand im hohen Venn ist gelöscht. Der gestern einsetzende Regen half den Brandbekämpfern, die Feuerwalze zu besiegen. Zuvor hatten die belgische Feuerwehr und Forstbehörde bereits technische Hilfe aus Deutschland angefordert, um den Brand zu bekämpfen. Das Feuer, welches am Ostermontag ausgebrochen war, brannte eine Fläche so groß wie 1400 Fußballfelder nieder. Die zuständige Forstbehörde geht davon aus, dass sich die Natur schnell wieder erholen wird; Wildtiere haben offenbar in geringerem Maße Schaden genommen als befürchtet, berichten die Aachener Nachrichten. Eine Restgefahr besteht allerdings dadurch, dass sich letzte Brandnester unterirdisch in den Torfschichten des Hochmoors festsetzen und ausbreiten könnten.


Wetter

Es bleibt den ganzen Tag über wolkig und regnerisch bei Temperaturen zwischen 10 und 18 Grad. Nachmittags zeigt sich zeitweise die Sonne, bevor es am Abend örtlich leichte Gewitter gibt.

27
Apr
2011

Nachrichten

RWTH: Weltallprojekt fertiggestellt

Die RWTH hat in den letzten 15 Jahren an einem internationalen Projekt zur Entwicklung eines Messinstruments für die Internationale Raumstation ISS gearbeitet. Die Koordination des Projekts leitete RWTH-Professor Stefan Schael, Inhaber des Lehrstuhls für Experimentalphysik, meldet die RWTH auf ihrer Internetseite. Die Projektgruppe, bestehend aus über 500 Forschern und Entwicklern aus insgesamt 16 Ländern, hat ein sogenanntes Alpha-Magnet-Spektrometer entwickelt, mit dem man die kosmische Höhenstrahlung im Weltraum vermessen wird und welches jetzt bereits auf dem Weg zur ISS ist.

Philosophie-Kolloquium an RWTH

Das Philosophische Institut der RWTH veranstaltet ab heute eine Reihe von Vorträgen, bei der nationale und internationale Wissenschaftler über Fragen und Antworten der Philosophie referieren. Der erste Vortrag erfolgt durch Dr. Christian Weidemann von der Ruhr-Universität Bochum heute um 17:15Uhr in der Pausenhalle des Philosophischen Instituts in der Eilfschornsteinstraße 16. Noch bis zum 13. Juli finden weitere Vorträge dieser Reihe statt.

24-jähriger stirbt nach Schlägerei

Der 24-jährige Mann, der am 17. April auf dem Boxgraben in eine Schlägerei verwickelt wurde, ist den Folgen seiner Verletzungen erlegen. Eine Woche lang hatten Ärzte um das Leben des jungen Mannes gekämpft, der durch Tritte und Schläge misshandelt wurde. Gegen den mutmaßlichen Täter, einen 22-jährigen Mann, wird wegen Totschlags ermittelt. Es ist bereits ein Haftbefehl erlassen worden.

20
Apr
2011

Der Sommer ist da...

Sommerliche Temperaturen erwarten uns in den nächsten Tagen und darauf muss man sich auch vorbereiten... Arne und Daniela haben die kulinarische Vorbereitung übernommen und sommerliche Fruchtdrinks live im Studio gezaubert. Aus Ananas, Erdbeer, Mango, Kiwi, Apfel, Banane und Basilikum sind 5 Drinks entstanden... aber seht selbst!

Die-ZutatenDas-Ergebnis

1. Kiwi, Banane, Apfel
2. Milch, Mango, Banane
3. Erdbeer, Ananas und O-Saft
4. Kiwi, Apfel, Banane, O-Saft
5. Erdbeer, Mango, O-Saft, Basilikum, Sprudel

Lokalnachrichten 20.04.2011

RWTH Absolventen gefragt


Am Montag veröffentlichte das Magazin „Wirtschaftswoche“ eine neue Studie zu Berufschancen von Hochschulabsolventen. Dafür wurden 500 Personalchefs der größten deutschen Unternehmen befragt. Demnach haben insbesondere Absolventen der RWTH gute Chancen. Besonders in den Bereichen Elektrotechnik, Naturwissenschaften, Wirtschafingenieurwesen und Maschinenbau sind die Absolventen der RWTH Aachen besonders gefragt. 70 Prozent der befragten Personalchefs bevorzugen bei der Einstellung Nachwuchskräfte aus Aachen. Das sind weit mehr, als für das ebenfalls renomierte Karlsruher Institut für Technologie. Für dessen Absolventen sprechen sich nur 47 Prozent aus.


UROP RWTH


Das Programm „UROP International“ bringt im kommenden Sommer zum vierten Mal hoch motivierte Nachwuchsforscher nach Aachen. Wie die RWTH mitteilt stammen die Studierenden von namenhaften Universitäten wie Berkely, MIT, Georgia Tech, der University of Michigan oder der Rice University. Während des zehnwöchigen Aufenthalts werden sie an Forschungsprojekten der RWTH und des Forschungszentrums Jülich teilnehmen. In diesem Jahr ging die Rekordanzahl von 192 Bewerbungen für „UROP International“ ein. Im Auswahlverfahren konnten sich 32 hoch qualifizierte Teilnehmer gegen die Konkurrenz durchsetzen, davon sind 53 Prozent Frauen. Das Programm bietet Studierenden die Möglichkeit, durch ein eigenes, zeitlich begrenztes Projekt Praxiserfahrung in der Forschung zu sammeln. UROP steht für Undergraduate Research Opportunities Program


Perspektive für CityService


Für den CityService in Aachen gibt es eine neue Chance. Wie die Aachener Nachrichten schreiben, sollen die Trägerkosten des Projekts zukünftig von den Bezirksvertretungen der Stadtbezirke getragen werden. Das Gehalt der Ein-Euro-Jobber wird weiterhin aus Mitteln der bundesregierung bezahlt. Bei den Trägerkosten handelt es sich um monatlich etwa 100 € pro Servicekraft, die für Verwaltung, Betreuung und Schulung aufgewendet werden müssen. Die Zahl der CityService- Kräfte soll demnach von bislang 36 auf maximal 14 Stellen verkürzt werden. Jedem Stadtbezirk würden zwei Kräfte zugeordnet. Die Fortführung des von Schließung bedrohten Jobprogramms ist bis 2013 angesetzt. Eine Entscheidung steht jedoch noch aus, da sich die Stadtbezirke noch nicht abschließend zu den Plänen geäußert haben.


Wetter:

Es bleibt heute den ganzen Tag sonnig, Temperaturen steigen auf maximal 25° C

15
Apr
2011

'Studium und Persönlichkeit' - Angebot des Gleichstellungsbüros für Studentinnen

Der Kurs 'Studium und Persönlichkeit' ist ein besonderes Angebot an Studiumseinsteigerinnen und soll dabei helfen, sich an der männerdominierten RWTH einen guten Stand zu erarbeiten.
Mit nur 30 % sind Frauen hier in der Minderheit. Das ist eine Situation, die für die meisten neu ist, und mit der nicht alle einfach so klarkommen.
Es wird vor allem darum gehen, zu erörtern, welche Ziele man hat, was sich dabei einem in den Weg stellen kann und wie man solche Hindernisse überwindet. Außerdem natürlich für Frauen die wichtige Frage, wie man auf andere wirkt und wie man das beeinflussen kann, um einen sichereren Auftritt zu bekommen. Zu oft laufen Frauen ja Gefahr, sich gegenüber lautstarken Leuten eher klein zu machen und so wichtige Chancen zu verpassen. Dazu werden typische Kommunikationsmuster aufgedeckt und an den problematischen Teilen gearbeitet.
Es wird 3 Termine geben, an denen in Praxissitzungen mit der Expertin Ellen Gürtler daran gearbeitet wird, die eigene Persönlichkeit überzeugend zu präsentieren. Beginn des Kurses in diesem Semester ist Anfang Mai und anmelden kann man sich über das Gleichstellungsbüro der RWTH. Weitere Infos gibt es auch auf der Seite des AStA.

Switch- die Alternative für Studienabbrecher

'Switch' ist eine Initiative der Stadt Aachen zur Wirtschaftsförderung und gibt Studienabbrechern die Chance ihn ihrem Fach zu bleiben und statt eines Studiums eine verkürzte Ausbildung in dem Bereich zu machen. Die bisherigen Studienleistungen kann man sich dabei anrechnen lassen und kann so in nur eineinhalb Jahren statt den üblichen dreien zum Berufsabschluss kommen.
Um an dem Prgramm teilzunehmen müssen bestimmte Anforderungen erfüllt werden. 2 Semester oder zumindest 20 Creditpoints sollte man vorzuweisen haben. Das Angebot gilt außerdem nur für Studierende aus den sogenannten MINT- Fächern (Mathe, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). Ansonsten hat man nur Chancen, wenn man auf einem anderen Weg die geforderten Software- und Hardwarekenntnisse erworben hat.
Bei Interesse erfolgt die Bewerbung direkt an 'Switch'. Dort wird überprüft, ob man für das Programm in Frage kommt. Ist das der Fall, bekommt man eine Liste mit Firmen aus der Gegend zugeschickt, die zu einem passen und an dem Programm teilnehmen. Daraus kann man dann eine Auswahl treffen, und 'Switch' die leitet die Bewerbung dann an die entsprechenden Firmen weiter.
Achtung: Bewerbungsfrist für dieses Jahr ist schon der kommende Montag!
Weitere Infos unter: http://www.aachen.de/DE/wirtschaft_technologie/service/arbeitsmarkt/switch/index.html

Welche Kompensationsmittel nach dem Wegfalll der Studiengebühren?

So genannte Kompensationsmittel kommen nun vom Land NRW, jedoch nicht in derselben Höhe wie vorher die Studiengebühren. Durch das Wegfallen der Studiengebühren rechnet die RWTH mit 10% weniger finanzieller Mittel. Das heißt es fehlen jedes Semester um die eine Millionen Euro. Fast 250 Millionen Euro stellt die nordrheinwestfälische Landesregierung den Hochschulen zur Verfügung. Diese Summe muss wiederum von den Steuerzahlern in NRW kompensiert werden. Unser Rektor an der RWTH Professor Schmachtenberg äußerte dazu in der „Supermittwoch“, dass man das Geld zum Beispiel für Stipendienprogramme oder für den Bau einer neuen Universität hätte besser verwenden können.

Mit den Studenten wurde immer gemeinsam entschieden, wie und in welchen Bereichen das Geld verwendet wurde. Außerdem werden jedes Semester von den Studenten die so genannten Evaluationsbögen ausgefüllt. In der Auswertung sieht man dann, welche Hörsäle zum Beispiel besser ausgestattet werden sollen. Zum Beispiel mit elektronischen Medien. Alles geschah aber in Absprache mit den studentischen Vertretern. Und auch bei den Kompensationsmitteln soll gemeinsam abgestimmt werden, wo die Gelder eingesetzt werden sollen, so der Allgemeine Studierendenausschuss.

Leider wird vorraussichtlich die Lehre wegen der fehlenden finanziellen Mittel leiden müssen. Das bedeutet, dass das ein oder andere Tutorium wegfallen wird.Denn zusätzliches Personal wie Tutoren und HiWis können nicht vollständig eingesetzt und bezahlt werden. Eine andere Folge könnte sein, dass die Zahl der Scheinstudenten wieder steigen wird, um mit dem Semesterticket günstig fahren zu können.

Sinnvoll war es auf alle Fälle für die Studenten, die das Geld nicht aufbringen und auch Mama und Papa keine finanzielle Unterstützung beisteuern konnten. Demnach waren die Studiengebühren auch für viele eine große Belastung. Daher mussten viele auch auf Kredite oder spezielle Angebote wie von der NRW Bank zurückgreifen, um ihr Studium finanzieren zu können. Dabei äußerten mehrere Studierende, dass der Wegfall des ein oder anderen Tutorium noch leichter zu ertragen sei als jedes Jahr 1000€ aufzubringen. Da aber die Kompensationsmittel nicht so hoch sind wie die Studiengebühren sieht die RWTH es eher kritisch.

Neue Studienplatzvergabe wird verschoben

Bisher war es so, dass man sich nicht nur mit hohem Aufwand an den einzelnen Unis bewerben musste. Die lokalen Bewerbungsverfahren führten zudem zu mehrfach Bewerbungen. Das heißt Studieninteressierte bewarben sich fünf, sechs oder gar sieben Mal an verschiedenen Unis. Bei mehreren Zusagen konnte man sich aber trotzdem nur für eine Uni entscheiden. Das wiederum bedeutete, dass Studiengänge, die eigentlich hochbegehrt sind, theoretisch ausgebucht waren, aber zu Studienbeginn blieben dann trotzdem viele Studienplätze frei.

Das neue Vergabesystem sieht nun vor, dass Studieninteressierte sich in einem zentralen Bewerbungsportal bewerben. Sie müssen sich dabei nur einmal bewerben und die Vergabe der Studienplätze erfolgt dann eben zentral. Das heißt, man vermeidet damit auch, dass viele Studienplätze von beschränkten Studiengängen frei bleiben.

Geplant war das neue Vergabesystem für das kommende Wintersemester, nun wurde die Einführung erst einmal verschoben. Grund dafür sind offenbar Softwareprobleme. Am meisten Probleme macht wohl die Anbindung der Software der einzelnen Unis an das Bewerbungsportal. Viele Hochschulen verfügen über eine eigene Verwaltungssoftware und die müssen natürlich alle mit dem Vergabeprogramm kompatibel gemacht werden. Zudem sei die Software auch noch nicht ausgereift. So ist das Programm beispielsweise nur für Ein-Fach-Bachelor brauchbar - wer eine Kombination aus zwei Fächern studieren will, kann mit der Software gar nichts anfangen und muss sich wie bisher, an den jeweiligen Unis direkt bewerben.

Ein Zeitpunkt für die Einführung der neuen Studienplatzvergabe hat man noch nicht angekündigt. Der Spiegel berichtet aber, dass es voraussichtlich bis 2013 dauern wird, bis die Software und das Bewerbungsportal ausgereift sind und auch zum Einsatz kommen können. Bis das alles soweit ist, macht man so weiter wie bisher. Das heißt, die Bewerbungen erfolgen lokal, an den einzelnen Hochschulen und die Studienplatzbörse wird wieder reaktiviert, die die negativen Folgen der lokalen Bewerbungen ein Stück weit abmildern soll. Manche fordern sogar das Wiederbeleben der ZVS, also der alten zentralen Studienvergabe. Die Zeit berichtet aber, dass viele Experten an den Unis die Wiedereinführung der ZVS für unrealistisch halten.

Infos

Nachwuchsarchitekten der RWTH haben abgesahnt. Die Stiftung Deutscher Architekten zeichnete mit dem Förderpreis 2010 wieder drei herausragende Architektur aus. Alle drei Auszeichnungen gingen laut Aachener Nachrichten dieses Jahr an Nachwuchsarchitekten der RWTH Aachen. Dazu gingen auch vier von fünf ausgesprochenen Anerkennungen an Studenten der RWTH. Der Förderpreis wurde in diesem Jahr zum 13. Mal verliehen. Die Förderpreise sind mit 4000 Euro dotiert und die Studenten der RWTH setzten sich gegen 46 Mittbewerber durch.

Der AStA der RWTH hat neue Beratungszeiten. Der lange Beratungstag ist nun der Mittwoch. Hier hat der AStA jetzt bis 16:00 Uhr geöffnet. Alle neuen Beratungszeiten findet Ihr auf der Homepage des AstA. Die allgemeinen Öffnungszeiten sind weiterhin zwischen 10 und 14 Uhr. Daneben bietet der Studierendenausschuss auch eine Beratung per E-Mail an. Die Anfragen werden direkt an die entsprechende Beratungsperson weitergeleitet. Ihr solltet dann schnellstmöglich eine Antwort erhalten.

Das Studentenwerk erhöht die Sozialbeiträge von 56€ auf 68€. Ab dem nächsten Semester zahlen also alle Studenten 12 Euro mehr, wie der AStA meldet. Das Studentenwerk begründet die Erhöhung mit notwendigen Sanierungen der Wohnheime. Eigentlich wäre es üblich für solche Sanierungen Rücklagen zu bilden, gerade auch weil Fördermittel weggefallen sind. Die Erhöhung wurde mit einer Mehrheit beschlossen, wobei zwei TH-Studenten dagegen stimmten.

Die NRW-Wissenschaftsministerin Schulz ist in Manipulationsverdacht geraten. Wie die Aachener Nachrichten berichten, soll sie bewusst den Eindruck erweckt haben, dass der Verbleib von verbrauchten Brennelementkugeln aus dem Forschungszentrum Jülich ungeklärt sei. Der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion Lutz Lienenkämper wirft ihr vor, einen mit dem Forschungszentrum abgestimmten Nachrichtenentwurf abgeändert zu haben und unterstellt ihr eine 'Anti-Atom-Kampagne', indem sie bewusst Atomängste schüre. Tatsächlich hatte das Forschungszentrum Jülich in Übereinstimmung mit der Atomaufsicht und Euratom versichert, dass der Verbleib sämtlicher 290 705 Brennelementekugeln aus dem Forschungsreaktor in der „Kernmaterialbuchführung korrekt nachgewiesen“ sei.

Die FH Aachen baut jetzt ein neues Technologietransfer-Projekt auf. Wie in einer Pressemitteilung berichtet, soll die Kooperation zwischen der Hochschule und mittelständischen Unternehmen intensiviert werden. Damit sollen auf der einen Seite mehr praxisorientierte Abschlussarbeiten gefördert werden und auf der anderen Seite kleineren Unternehmen ermöglicht werden, an neusten technischen Entwicklungen teilzuhaben. Das Programm, an dem sich die FH jetzt beteiligt heißt „TeTRRA“ - Technology Transfer and Recruiting in Rurual Areas. Erfolgreiche Zusammenarbeiten gibt es bisher schon in den Bereichen Medizintechnik und Technomechanik.

Die RWTH Blue Card muss umgetauscht werden. Informiert wurden die Studenten von der RWTH schon per Mail. Das momentane Problem ist, dass die Bezahlfunktion nicht den geforderten Sicherheitsanforderungen entspricht, und so Manipulationen theoretisch möglich sind. Deswegen bleibt die Bezahlfunktion der Blue Card vorerst gesperrt. In Zusammenarbeit mit dem Lehr- und Forschungsgebiet IT-Sicherheit wird sie nun überarbeitet und besonders auf Sicherheit getestet. Im Juni sollen die neuen Karten dann in Umlauf gebracht werden. Wir halten euch weiter auf dem Laufenden im Morgen Danach.

Ab morgen bis Ende April 2011 halten wegen Bauarbeiten keine Züge am Bahnhof Aachen West. Zwischen Aachen Hbf und Aachen West werden Busse eingesetzt. Die Fahrpläne findet Ihr auf der Homepage des AVV.

Wetter
Heute scheint überwiegend die Sonne. Am Vormittag bei wolkenlosem Himmel; im Laufe des Tages bilden sich ein paar lockere Quellwolken. Es bleibt trocken. Die Temperaturen steigen auf 14 bis 16 Grad. Morgen soll die Sonne weiter scheinen bei lockeren Wolken und Temperaturen von 14 bis 17 Grad.

8
Apr
2011

Nachrichten

Steigendes Interesse an dem Studiengang "Nuclear Safety Engineering"

Der Studiengang "Nuclear Safety Engineering" der RWTH Aachen registrierte in den letzten Wochen ein erhöhtes Interesse von Studieninteressierten. Wie der WDR auf seiner Homepage berichtete, verdreifachte sich die Anzahl der Informationsanfragen. Grund für diesen plötzlichen Anstieg ist die Katastrophe in Fukushima. Der seit letztem Herbst bestehende Studiengang „Nuclear Safety Engineering“ beschäftigt sich mit dem gesamten nuklearen Brennstoffkreislauf. Dazu gehören sowohl die Reaktorsicherheit,
als auch die Kerntechnik, der Betrieb und Abbau von Kernkraftwerken, sowie die Herstellung von Brennstoffelementen und
die Gewinnung von Rohstoffen.


Der „Aachen Sozial“-Preis geht an Michael Nobis

Am 19. Mai wird der „Aachen Sozial“-Preis an den Bäcker Michael Nobis verliehen, wie die Aachener Nachrichten auf ihrer Homepage mitteilt. Nobis unterstützt nicht nur die Aachener Tafel, sondern auch viele andere Projekte, wie zum Beispiel das Ernährungsfördernetzwerk „Aachen macht satt“ und „Breakfast4Kids“. Der Preisträger des „Aachen Sozial“-Preises hat dann die Möglichkeit das Preisgeld von 5000 Euro an soziale Einrichtungen oder Projekte seiner Wahl zu spenden.


Neubauten im Ostviertel Aachens

Im Ostviertel der Stadt ist der Bau von 140 neuen Wohnungen geplant. Dabei ist vor allem die Stolberger Straße im Mittelpunkt. Dafür sollen die bestehenden Häuser abgerissen werden und durch einen neuen Wohnkomplex ersetzt werden. Die derzeitigen Bewohner der Häuser werden in der Bauzeit in Ersatzwohnungen untergebracht. Nach der Fertigstellung der neuen Wohnungen dürfen sie dann entscheiden, ob sie in die neuen Wohnungen ziehen oder in den Ersatzwohnungen wohnen bleiben wollen. Der Baubeginn ist für Mitte 2012 angesetzt.

Der Morgen danach

Die Morgensendung im Hochschulradio Aachen auf der 99,1 MHz

Aktuelle Beiträge

Nachrichten
Neubau-Einweihung an der RWTH Die neugebaute Versuchshalle...
radiot - 20. Dez, 09:07
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Das Autonome Zentrum ist gerettet. Das AZ wird mindestens...
radiot - 2. Nov, 09:50
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Dr. Christina Regenbogen von der Aachen-Jülicher Forschungsallianz...
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Gestern fanden sich mehrere Menschen am Elisenbrunnen...
radiot - 17. Sep, 11:43
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Die FH Aachen und die Handwerkskammer Aachen kooperieren...
radiot - 13. Sep, 09:26

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Zuletzt aktualisiert: 20. Dez, 09:07

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