20
Nov
2008

Geschenke, Geschenke, Geschenke!

Es fühlt sich an wie Weihnachten - außer dass es regnet:

Wir haben unsere Turbo-DSL-Leitung zum Weihnachtsmann angeschmissen und sieh an, der gute Mann packt für Euch aus:

Freikarten für die KoWi-Party im Apollo heute Abend
Karten für Plus49 in der Klangbrücke heute Abend
Karten für die Premiere des Theaterstücks "Ein Inspektor kommt" für morgen Abend

Falls also Euer Abendprogramm für heute und morgen noch nicht steht, dann schreibt uns eine Mail an studio@hochschulradio-aachen.de und greift diese fantastischen Karten ab!

12
Nov
2008

Jetzt wird´s Ernst

Heute um 18 Uhr stellt sich der neue Rektor der RWTH - Ernst Schmachtenberg - euren Fragen! Das Hochschulradio und die Karman Zeitung veranstalten 100 Tage nach Amtsantritt eine Podiumsdiskussion mit dem Rektor! Das ganze findet statt im 6. Stock des Super C!

Die Diskussion könnt ihr natürlich auch live im Hochschulradio mitverfolgen -auf der 99,1 oder per Stream!

28
Okt
2008

MINT-Kooperationsprogramm

Heute früh war Gehrt Hartjen zu Gast im Morgen danach und hat das Projekt MINT vorgestellt, das im Rahmen der Exzellenzinitiative an der RWTH durchgeführt wird. Zum einen werden Dissertationen zum Thema "Gender and Diversity" sowie fachdidaktische Promotionen an der Schnittstelle zwischen Schulunterricht und aktueller Forschung in den Ingenieurwissenschaften unterstützt. Zum anderen werden über eine gezielte Rekrutierungspolitik für die Übergangsphase von der Schule zur Universität mehr Schüler und vor allem Schülerinnen für die sogenannten MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) begeistert und für ein Studium gewonnen. Dazu werden von Doktorandinnen und Doktoranden vorbereitete "Summer Schools" durch Mentoring-Programme (TANDEMkids / TANDEMschool) ergänzt.
MINT bedeutet aber - gerade im Rahmen der TANDEMschool - auch Mentorin, Inspiration, Networking und Training.
Ausführlichere Infos erhaltet ihr über die Webseite; dort erfahrt ihr u.a. auch, wie man teilnehmen kann und was im Rahmen des Projekts noch so alles angeboten wird.

http://www.igad.rwth-aachen.de
http://www.igad.rwth-aachen.de/tandemschool

8
Okt
2008

Alles außer Studieren

Wir haben Euch eben vorgestellt, was man in Aachen alles anstellen kann, wenn man mehr machen will als nur Studieren:

Wie Ihr an einen Sprachkurs kommt, seht Ihr weiter unten

Eure internationale Karriere könnt Ihr puschen bei Aegee oder Aiesec.

Spiel, Sport, Spaß und alle Infos zu den Hochschulsportkursen des Sportzentrums der RWTH gibts hier. Nicht vergessen: Anmeldung zu den Kursen ab dem 13.10, also nächsten Montag.
Zum Kontakthüpfen könnt Ihr übrigens ohne Anmeldung und für lau gehen. Die Termine findet Ihr ebenfalls beim Hochschulsportzentrum.

Solltet Ihr Lust haben, beim Hochschulradio Aachen mitzumachen, dann schreibt eine Mail an ausbildung@hochschulradio-aachen.de oder kommt dienstags zwischen 14:30 und 15:30 zu uns in die Sprechstunde in die Wüllnerstraße 5.

Sprachen!

Wenn ihr an der RWTH Aachen eine Sprache lernen wollt, dann müsst ihr euch dafür ab heute, bis zum 16. Oktober anmelden. Das Verfahren ist nicht besonders leicht, wir haben einen 3-Punkte Plan für euch, damit die Anmeldung trotzdem klappt:

1.: Besorgt euch ein Kennwort!
Das kriegt ihr
Mittwoch 08.10.2008 14:00 - 17:00 Seminarraum SFo 12
Donnerstag 09.10.2008 14:00 - 17:00 Seminarraum SFo 12
Dienstag 14.10.2008 09:00 - 12:00 Seminarraum SFo 12

2.: Meldet euch online an!
Über die Homepage des RWTH Sprachenzentrums: http://www.sz.rwth-aachen.de

3.: Habt Glück! (dass ihr einen Platz bekommt)

Mehr Infos auf der Homepage des Sprachenzentrums

26
Sep
2008

Alle schimpfen übers Wetter...

... aber keiner tut was dagegen. Außer uns. Denn unser Wettergott hat den direkten Draht zu Petrus und hat da mal ein gutes Wort für Aachen eingelegt, heißt: Kein Regen! (vorerst)

Rückblick:
Die letzte Woche stand ganz im Einfluss einer Kette von Hochdruckgebieten nördlich von uns, die eine nordöstliche Anströmung mit kühler Festlandsluft hervorriefen. Hochdruckgebiet ist ja immer was feines, denkt man, aber dazu müsste das ortsfeste Hoch östlich von uns liegen, damit sich eine südliche und damit warme Anströmung ergibt. Liegt das Hoch nördlich, kommt kalte Luft aus dem Osten. Überlagert wurde das Wettergeschehen zudem noch durch ein Höhentief über dem Südosten Europas, das mit Wolken und gelegentlichem Regen unser Wetter beeinflusse.

aktuell...:
... besteht der Hochdruckgürtel immer noch, innerhalb dessen hat sich ein Schwerpunkt über der Nordsee entwickelt. Die Tiefs, die vom Nordatlantik normalerweise über Nord- und Mitteleuropa ziehen würden, werden von dem Hoch weit nach Norden abgedrängt. Doch diese Bastion beginnt zu wanken, daran wackelt ein Orkantief über dem Nordmeer nordöstlich von Island. Es kann nach Nordskandinavien ziehen, seine wenig wetteraktive Kaltfront wird uns zum Wochenanfang überqueren, was die Umstellung der Großwetterlage auch am Boden sichtbar macht. In diesem Zusammenhang ändert sich die Höhenströmung wieder auf gewohnt westliche Werte, so dass die Hochs nichts mehr zu sagen haben. Die Umstellung der Großwetterlage hat für uns zur Folge, dass das Wetter zur Wochenmitte wechselhaft und windig werden wird. Neben vorderseitig von Tiefs warmen Tagen wird es rückseitig davon schaurig und kalt werden, also ein ganz anderer Wettercharakter als die beschaulich-trüben Tage wie bisher.

heute:
dominiert noch absinken, also frühherbstlich-sonniges Wetter bei max. 17 Grad.

Samstag:
schauen ein paar Federwolken vorbei, die aber harmlos und für die Sonne kein Hindernis sind. Es wird bis knapp 20 Grad warm.

Sonntag:
zeigen sich schon mehr Wolken, nicht nur hohe Federwolken, sondern es zieht sich auch im mittelhohem Bereich zu. Es bleibt aber trocken bei wieder knapp 20 Grad.

Montag:
ist es stark bewölkt, aber trocken. Nachmittags kommt etwas Wind auf, diesmal aus westlichen Richtungen, was die Umstellung der GWL dokumentiert.

Trend:
Ab Dienstag Regen, Nacht zu Mittwoch Schauer, Donnerstag weitere Kaltfront mit Schauern/ Gewittern. Ab Dienstag deutliche Windzunahme (Südwestliche Richtungen)

25
Sep
2008

Energie aus leeren Bergwerksstollen

Minewater08, das ist die Konferenz zu den Themen nachhaltiges Wirtschaften, Ökonomie & Ökologie und regenerative Energien.
Im Besonderen geht’s bei der Minewater08-Konferenz um das namesgebende Projekt, bei dem die in den scheinbar leeren Bergwerksstollen steckende Energie in Form von Wasser zum Heizen ganzer Wohnbezirke genutzt wird.
Auf der Konferenz, die nächste Woche vom 30.9. bis zum 3.10. in Aachen und Heerlen stattfindet, diskutieren und sprechen verschiedenste Ingenieure, Professoren und Politiker über das Minewater-Projekt und die verschiedensten Aspekte wie z.B. Technik und Wirtschaftlichkeit.
Am 1.10. hält Prof. Gunter Pauli vom Low Emissions Institute der UN in Tokio einen Vortrag zum Thema Regenerative Energien und nachhaltige Wirtschaftskreisläufe.
Der Vortrag findet im Bergbau-Gebäude, Wüllnerstr.2, Hörsaal 211, um 16:00 Uhr statt.
Weitere Informationen findet ihr auf der Internetseite www.minewater09.eu

19
Sep
2008

Der Wettergott - Der ausführliche Wetterbericht vom Hochschulradio Aachen

Freitag 19.09.2008, herausgegeben von Wolfgang Preiser, Aachen, um 10 Uhr

Rückblick:
Letztes Wochenende war noch geprägt von einem verregneten Samstag, doch
abends hörte es auf und die Wolken verzogen sich. So stellte sich die
Umstellung der Wetterlage dar, denn die Wolken wurden von trockener
Festlandsluft verdrängt, die uns von einem Hoch über Skandinavien aus
erreichten.

aktuell...:
... hat sich das skandinavische Hoch gefestigt und mit seinem Kern nach
Nordrussland verlagert, während es sich an seinem westlichen Rand über
Südskandinavien bis zu den britischen Inseln erstreckt. Wir liegen somit
auf seinem Südrand und kommen so in den "Genuss" einer nordöstlichen
Anströmung, die trocken-kalte Festlandsluft zu uns führt. Da wir am Rand
dieses Hochdruckgebietes liegen kann sich immer wieder schwacher
Einfluss von benachbarten Tiefs bemerkbar machen, was sich in
durchziehenden Wolkenfeldern äußert.
Eines dieser Tiefs ist eins über Südosteuropa und beeinflusst
hauptsächlich den Süden und Osten Deutschlands, die anderen Tiefs kommen
wie üblich vom Atlantik, werden von dem kräftigen Hoch aber weit nach
Norden abgedrängt. Beide werden uns nur am Rande beeinflussen.
In den nächsten Tagen ändert sich am Wetteregime nicht viel, das Hoch
nördlich von uns wird seinen westlichen Teil weiter stärken, so dass
über der Nordsee ein eigener Schwerpunkt entsteht. Somit bildet sich
eine bipolare Hochdruckzone mit Kernen über der Nordsee und Russland.
Dadurch stellt sich am Sonntag eine durchgehende Ostanströmung ein, die
von Innerasien bis weit in den Atlantik hinein bis zu den Azoren reicht.
Auch in der nächsten Woche wird von den Wettermodellen keine
grundlegende Änderung der Wetterlage gerechnet, so dass mit dem
Fortbestand des ruhigen, kühlen Herbstwetters gerechnet werden kann. Hin
und wieder kommen dichtere Wolkenfelder durch, aus denen es bestenfalls
ein paar Tropfen nieseln kann.

heute:
zeigen sich Federwolken und es wird maximal 15 Grad warm. Nachts klart
es auf und es kühlt auf Werte um 5 Grad ab, in freien Mulden kann es
Bodenfrost geben.

Samstag:
ist es bei max. 16 Grad den ganzen Tag gering bewölkt. Nachts klar und 6
Grad.

Sonntag:
wolkig, trocken und maximal 16 Grad, nachts dank der Wolken mit min. 10
Grad mild.

Montag und die kommende Woche:
meist trockenes, wolkiges, kühles Herbstwetter.

Trend:
An der Großwetterlage ändert sich nichts wesentliches, am Rande der
beschriebenen Hochdruckzone können immer wieder dichtere Wolkenfelder
benachberter Tiefdruckgebiete hereintreiben.

Der Cineman empfiehlt

Tropic Thunder von Ben Stiller, ab 18.09.2008 im Cinekarree

Zu Beginn eines Filmes erfolgt für gewöhnlich die Exposition, in der die wichtigsten Charaktere eingeführt werden und wir einen ersten Eindruck ihrer Eigenarten bekommen. Dies ist eine Film-im-Film-Farce; warum soll man dieses Problem dann nicht in der Weise lösen, dass die drei Hauptdarsteller des geplanten Filmes in Form der Trailer zu ihrem jeweilig letzten Film vorgestellt werden. Durch diesen gelungenen Drehbuchclou erfahren wir also, dass Tugg Speedman (Ben Stiller) im ständigen Neuaufguss seiner größten Rolle als Action-Held „Scorcher“ nun in Scorcher VI zu sehen ist. Jeff Portnoy (Jack Black) hingegen ist abonniert auf infantile Furz-Filme, in deren letzter Version er sämtliche Rollen selbst spielt, die doch wieder alle nur das Gleiche tun. Nebenbei ist er ein drogensüchtiger Krawallmacher. Der dritte Hauptdarsteller ist ein schauspielerisches Schwergewicht, ein Method-to-the-Max-Actor, der sich bis zur Selbstaufgabe der jeweils nächsten Rolle verschreibt. Für seine kommende Anstellung schreckt der Australier Kirk Lazarus (Robert Downey Jr.) selbst vor einer riskanten Pigmentierungs-Operation nicht zurück, um überzeugend einen afro-amerikanischen Soldaten im Vietnameinsatz zu mimen. In seinem letzten wieder einmal Oscar-gekrönten Einsatz spielte er an der Seite des „realen“ Tobey Maguire einen Priester, der sich seiner Versuchung stellen muss. Diese drei Trailer zeigen in ihrer – nur leichten – Überzeichnung, wie Hollywood tickt: Einfallslosigkeit im Actionkino, Sinn (?) für derben Klamauk und rührselige Schmonzetten sind die vorrangigen Projekte, die die Verantwortlichen für ein Konsum-williges Publikum zurecht zimmern.
Nun werden diese drei so unterschiedlichen Filmstars in einem aufwendigen Projekt zusammengebracht, um den teuersten Kriegsilm aller Zeiten zu drehen. Doch das Spektakel droht an den „künstlerischen Differenzen“ zwischen den Hauptdarstellern sowie den Grabenkämpfen mit ihren inneren Dämonen (die Krisen, die wohl jeder Top-Schauspieler durchmachen muss) zu scheitern. Der Debüt-Regisseur Damien Cockburn (Steve Coogan) scheint überfordert. Da rät ihm Vietnam-Veteran und Buchvorlagenlieferant Four Leaf Tayback (herrlich verwildert: Nick Nolte), die verwöhnten Schauspieler auf ein Set in die Wildnis zu verfrachten, wo sie ihnen ein echtes Kriegsgebiet vor zu gaukeln gedenken. Sie ahnen allerdings nicht, dass sie sich in tatsächliches (Drogen-)Kriegsgebiet begeben haben. Als der Regisseur prompt auf eine Mine tritt und sich in Matsch und Gedärmen auflöst, halten die Schauspieler dies nur für einen tollen Effekt, allen voran Speedman. Was nun folgt ist eine irrsinnige Tour-de-Farce durch die Welt des Kriegsfilmes, in deren Folge das Team sich beweisen muss, dass es tatsächlich ein Team ist (die Message des Films?) - man achte so auf Verweise auf Rambo, Platoon, Apocalypse Now sowie Mission Impossible, um nur einige wenige Vorlagen zu nennen. Musikalisch gibt es dazu die üblichen Verdächtigen wie Steppenwolfs The Pusher, Sympathy for the devil von den Rolling Stones oder Buffalo Springfield mit For what it's worth. Auch im Nachgang muss ich in Erinnerung an die zahlreichen Zitate munter drauf los schmunzeln. Ein weiterer Genuss sind die schon erwähnten Cameos. Mal sehen, ob der Zuschauer sogleich den Mann hinter der Maske des sich höchst unflätiger Beschimpfungen bedienenden, cholerischen Produzenten Les Grossman erkennt.
Vordergründig eine Persiflage auf herkömmliche, tradierte (Anti-)Kriegsfilme, hebelt dieser Film genüsslich die typischen, vorherrschenden, den Erfolg erzwingenden Hollywood-Mechanismen aus, hält eulenspieglerisch dagegen und startet die eine um die andere Attacke auf den Sitz der Lachmuskulatur.
Also handelt es sich bei diesem subversiven Machwerk nicht nur um einen Genre-Spoof, sondern auch um einen General-Angriff auf das System des amerikanischen Filmbusiness – der Hang, sich ständig der eigene Fixstern zu sein (Sonderbehandlung auf dem Set, die Mode, sich Publicity-wirksam zu inszenieren durch den Erwerb von Patenkindern, das Gott gleiche Gehabe der Finanziers, Drogenkonsum als Kompensation, Realitätsflucht, der Trend, dass Rap-Stars auf die Leinwand drängen et cetera et cetera).
Und Ben Stiller beweist nach Reality bites (1994), The Cable Guy (1996) und Zoolander (2001), dass er durchaus den Regiestuhl besetzen darf. Einen Regisseur hat er ja bei Ricky Gervais' Extras auch schon gespielt. Vielleicht hat er sich von ihm auch den Kate Winslet in den Mund gelegten Tipp zum sicheren Erwerb eines Oscars entlehnt, den nun Lazarus Speedman an die Hand gibt. Kein runder Schluss für eine Filmbesprechung, aber schlichtweg Ausdruck meiner absoluten Begeisterung.

Also, rein in den Film und Ablachen!

18
Sep
2008

Septemberspecial am Donnerstag

In der Aachener Innenstadt etwas trinken zu gehen, sich mit Freunden zu treffen oder einfach mal nur den Alltagsstress zu vergessen macht seit knapp einer Woche noch mehr Spaß.
Im Rahmen des Septemberspecial gibt es heute Abend wieder etwas zu sehen und zu hören:


Münsterplatz:
Hier wartet der stadtbekannte Musikkünstler Heiko Wätjen auf Euch. Er tritt zum ersten mal unter seinem eigenem Namen auf.
Seine Songs sind mal ruhig, mal witzig, rockig oder auch sentimental. Außerdem bekommt Heiko Wätjen Unterstützung von Profimusikern aus Aachen. Sein Programm startet um 20:15 Uhr.


HOF:
Hier gibt es Blues auf die Ohren. Und die Blueslegende Albi Weinstein zusammen mit der Band „Blues Culture“ zu sehen.
Außerdem wird der Solo-Gitarrist Tom Shaka seine Gittare in die Hand nehmen. Ab 20:15Uhr startet Tom Shaka mit der großen Blues Show. Anschließend heizt die Band „Blues Culture“ den Hof so richtig auf.
Zum kröneden Abschluss treten dann alle zusammen auf und zeigen was Blues in sich hat.

Katschof:
Die Tom Browne Band ist zu Gast auf dem Katschof. Wer auf Jazz und lustige Geschichten Lust hat ist auf dem Konzert gut aufgehoben.
Es werden unteranderem eigene Songs gespielt, dabei Geschichten erzählt undüberraschende Pointen gestalten den Abend. Frontman Gerrit Obermann, auch bekannt durch RTL, zeigt was in ihm steckt. Mit seinen einzigartigen Moderationen bringt er das Publikum auf seine Seite und durch sein Improvisationstalent gestaltet er jeden Abend neu. Um 20:15Uhr
geht’s Los.


Markt:
Toni L und seine 9-köpfige Band „Safarisounds Funkanimal“ spielen Funkmusik.
Dazu wird Toni L rappen. Mit seiner unverwechselbaren Stimme zu jedem Takt dazu und begeistert das Publikum. Außerdem merkt der Zuschauer, dass TONI L Lust und Spaß hat zu musizieren. Seine Musik sorgt auch dafür das, dass beim hören getanzt wird..Ein unvergesslicher Abend um 20:15 Uhr auf dem Markt.

Achtung Achtung:
TONI L ist heute zu Gast im Hochschulradio Aachen.
ab 18:00Uhr wird er bei Harald in der Sendung „Frisch Gepresst“ zu Gast sein.
Und Ihr könnt mitdabei sein. Einfach Radio hören ;-)
Entweder unter der bekannten Frequenz: 99,1Mhz
oder einfach im Internet unter
www.hochschulradio-aachen.de

OECD-Bildungsstudie

Langsam sind wir es ja gewöhnt. Bildungsstudien, wie z.B. die PISA-Studie – Alptraum von Lehrern und Politikern – bescheinigen uns immer wieder ein schlechtes Bildungssystem. Zu wenig Studienanfänger, zu wenig Bildungsausgaben und die Herkunft entscheidet über den Bildungsweg. Das waren die Kernaussagen der letzten Studien. Die Politik hat dagegen einige Reformen unternommen. Jetzt ist eine neue Studie zum Bildungssystem erschienen. Dort gibt es ein paar gute Entwicklungen, aber schaut man auf den internationalen Vergleich so muss man doch teilweise schon schwer schlucken. Ein paar Beispiele: Der Anteile der Hoch- und Fachhochschulabsolventen ist von 2000 bis 2006 von 18 bis 21 Porzent gestiegen. Im Schnitt wuchs der Absolventenanteil in 30 Ländern, fast ausschließlich Industriestaaten, aber von 28 auf 37 Prozent. Der Anteil der Studienanfänger in Deutschland lag in der Zeit von 2003 bis 2006 zwischen 35 und 37 Prozent, das Mittel stieg in diesem Zeitraum von 53 auf 56 Prozent. Deutschland liegt in diesem Bereich also weit unter dem Durchschnitt.
Die Zahlen sind in der Bildungsstudie „Bildung auf einen Blick“ erschienen. Die wird jährlich von der OECD, der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung herausgegeben. Die Studie bildet die umfassendste Sammlung statistischer Daten aus dem Bildungsbereich. Besonders untersucht werden dabei die am Bildungswesen Beteiligten, die Finanzierung, sowie die Art und Ergebnisse der Bildungssysteme. Man kann also schon davon ausgehen, dass mit den Zahlen eine gute Einschätzung der Bildungssysteme möglich ist. Man muss allerdings aufpassen, dass man sie genau liest und die Umstände betrachtet. Interessant ist zum Beispiel, dass in kaum einem anderen OECD-Land der Anteil von Absolventen im naturwissenschaftlich-technischem Bereich höher ist als in Deutschland. Weil es aber insgesamt zu wenig Absolventen gibt, ist der Bedarf an Hochqualifizierten in diesem Bereich trotzdem kaum zu decken. Die Bildungsausgaben betragen in Deutschland insgesamt 5,1 Prozent des Bruttoinlandsproduktes, durchschnittlich geben die OECD-Länder 6,1 Prozent ihres BIP für Bildung aus. Die Ausgaben im tertiären Bildungsbereich, also in der Hochschule und in Berufsakademien, sind von 2000 bis 2006 um 8 Prozent gestiegen. Aufgrund der gestiegenen Studierendenzahlen sind die Ausgaben pro Studierenden aber um zwei Prozent gesunken. Man muss also schon genau hinschauen.
Ein paar erfreuliche Ergebnisse gibts aber dennoch: Deutschland ist nach den USA und Großbritannien das beliebteste Ziel für ausländische Studierende. 8,9% aller 2006 von der OECD registrierten Auslandsstudenten studieren in Deutschland. Auch die Abbrecherquote liegt mit 23% weit unter dem OECD-Durchschnitt von 31%. Wenigstens etwas...
Und was sagt die Politik? Interessanterweise bezeichnet die CDU die OECD-Bildungsstudie als Beleg für die gute Bildungspolitik der Regierung. Die können aber nur oberflächlich drauf geschaut haben, wie die zahlen zeigen. Die Opposition nimmt die Studie zum Anlass, die Bildungspolitik der regierung heftig zu kritisieren. Sie spricht sich für eine Öffnung der Hochschulen aus um mehr Menschen an die Uni zu locken (FDP und Grüne) und will in Zukunft 10 Prozent der Studierenden ein Stipendium ermöglichen (FDP).
Da bleibt nur abwarten bis Oktober wenn Merkel von ihrer Bildungsreise zurück ist und auf dem Bildungsgipfel mal Tacheles redet.

Was heute so los ist in Aachen

Konzerte gibt’s momentan nicht nur in der Altstadt im Rahmen des September Specials, sondern heute Abend ab 20 Uhr auch im Parkside. „Frankensteins Ballet“ nennt sich die 6-köpfige Band aus Köln und Dortmund, die heute mit einer Mischung aus Ethno, Jazz und Worldmusic Rock begeistern wollen. Als Opener steht dann noch MuckeFuck aus Aachen auf der Bühne, die sich selbst als Pöbelrocker bezeichnen. Ab halb 12 ist dann altbewährter Real Raggae angesagt.
Wer keine Lust auf Pöbeln hat, kann heute auch ins Apollo gehen. Im Apollo startet um 23 Uhr die Campus Night, die Party von Studenten für Studenten. Oben könnt ihr euch zu Latin fever, Salsa und Latin House bewegen, unten gibt’s dann Charts, 90s, RnB, Funk, House und Rock auf die Ohren - also irgendwie von allem etwas. Happy Hour gibt’s auch noch dazu, ab 23 Uhr könnt ihr eine Stunde lang Pils und Wasser für 2 Euro kaufen. Mit 3 Euro in der Tasche kommt ihr zumindest schonmal rein.
Wer heute nicht das kribbeln in den Beinen spürt, dem sei noch das Theaterstück "Playback Life" im Mörgens ans Herz gelegt. Es geht um Filmfreaks, die vor lauter Filmen kaum noch unterscheiden können zwischen echtem und gespieltem Leben. „Playback Life“ hat bis jetzt viele sehr gute Kritiken bekommen, wenn ihr euch selbst ein Bild machen wollt: Heute abend um 20 Uhr im Mörgens, Karten gibt’s ab 6 Euro an der Abendkasse.
Und zu guter Letzt noch ein Hinweis auf die Schreibwerkstatt im Ludwig Forum. Der Kurs, der heute beginnt und an drei weiteren Donnerstagen stattfindet, eignet sich sowohl für Anfänger als auch für Schreiberfahrene. In insgesamt acht Kursstunden unter der Leitung von Renate Engel beschäftigt ihr euch mit der Technik des Kreativen Schreibens und nähert euch so der Kunst. Schreibformen wie Haiku, Rondell oder flash ficiton werden ausproboiert. Als Muse dienen die Werke der Sammlung „Kunst aus NRW“. Der Kurs kostet 32 Euro, ermäßigt 22 Euro. Information und Anmeldung sind unter der Telefonnummer 0241 – 1807115 möglich. Für weitere Infos lohnt auch noch ein Blick auf die Seite des Ludwigforums www.ludwigforum.de

Der Morgen danach

Die Morgensendung im Hochschulradio Aachen auf der 99,1 MHz

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Zuletzt aktualisiert: 20. Dez, 09:07

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